Stress

ist kein Thema mehr

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Beschreibung

Das Anti-Stress Coaching

Lebe Ruhe in stressigen Zeiten

Nein – du lernst in diesem Coaching kein ruhiges Atmen und musst auch nicht im Schneidersitz meditieren. Man hat beim Wort „Stress“ das Gefühl, man müsse was dagegen tun. Das führt einen zwangsweise weg von der Frage: was ist Stress und warum hast du ihn?

Du tauchst mit uns tief ab in die Gefilde des Stresses, lernst ihn zu verstehen und zu nutzen. Es gibt Auswege. Diese sind ganz anders, als mit Ruhe einzuwirken. Sie führen zur Ruhe.

Stress wäre an und für sich etwas Natürliches, doch in unserem Alltag kommt es häufig dazu, dass er Überhand nimmt. Du kennst das ständige Getrieben-Sein, erlebst tausend Dinge, die schon erledigt sein müssten und weisst manchmal nicht mehr, wie du das alles schaffen sollst? Dauer-Stress, Burnout-Symptome und schuldgetriebener Erledigungsdrang können die Ausschüttung von Stresshormonen bis fast ins Unerträgliche steigern. Unsere Dienstleistungsgesellschaft kann zu Formen führen, die diesen Dauer-Stress und steten Perfektionsdrang bis in Burnouts mit sich bringen. In Zusammenwirkung mit dem Beschützen dieser Zustände durch Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen verstärken wir unseren Stress bis es nicht mehr geht.

Stress Feuer

Das Stress-Feuer im Innern

Es gibt zwei Arten von Stress, die ineinander greifen: zum einen nennen wir Stress als einen emotionalen Antreiber, zum anderen zeigt sich Stress im Körper durch hormonelle Ausschüttungen. Das Feuer im Innern ist ein körperlicher Zustand, der auf unser Denken und Fühlen grossen Einfluss hat. Es kommt zu einem sogenannten Tunnelblick und extremer körperlicher Anspannung: was hat das alles überhaupt für einen Sinn? – Wir haben den Mechanismus der Produktion von Stresshormonen, um im Falle eines Angriffs flüchten oder angreifen zu können. Dazu muss Blut in die Muskeln gepumpt kommen. Für diesen Vorgang sind die Stresshormone zuständig. Der Tunnelblick resultiert aus dem Abzug von Blut aus dem Gehirn: auf der Flucht oder im Angriff reicht eine Fokussierung. Die Beine brauchen die Power.

Der Anblick eines grossen Mammuts oder eines Säbelzahntigers konnte zum Beispiel diese Reaktion auslösen. Diese Bedrohung war real und die Reaktion darauf nur natürlich. Eine weitere Reaktion auf eine grosse Bedrohung war der Reflex des „Sich Totstellens“, der manchmal vielleicht auch für ein Verschonen half. Aber heute gibt es keine Mammuts und Säbelzahntiger mehr, warum also der immense Aufbau von Stress? – Tiere stellten für den urzeitlichen Menschen eine Bedrohung dar. Genau da, in der Bedrohung, liegt auch heute noch die Ursache für den Stressaufbau. Nur heissen die Mammuts heute Arbeitsstelle und die Säbelzahntiger vielleicht Schuld.

Bedrohung und Stress

Eine Bedrohung kann also Stress auslösen. Instinktiv reagieren wir auf die Gefahr und produzieren Stresshormone. Es stellt sich die Frage, ob wir in unserem heutigen Leben noch so grossen Gefahren ausgesetzt sind? – Ja, für unser unterbewusstes Dasein ist dem so. Wir könnten den Job verlieren, unser Ansehen könnte in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn wir nicht rechtzeitig mit einer Arbeit fertig werden, es könnte schlimme Dinge passieren, wenn wir nicht für alles die Verantwortung übernehmen.

In den Augen eines Urzeit-Menschen sind unsere Bedrohungen wohl eher lächerlich. Für unser Unterbewusstsein sind sie aber so real wie eine herandonnernde Herde aus Mammuts.

Die Bedrohungen heute sind virtuell. Wir brauchen unsere Vorstellungskraft, um mit der Illusion ausreichend genügend starke Bedrohungen zu erschaffen. Natürlich sind die Gefahren real, doch wir puschen sie unnötig hoch. Stress nützt in seltenen Fällen wirklich etwas: er hindert uns am zügigen Vorwärtskommen.

Das Anti-Stress-Coaching setzt bei den Bedrohungen an. Wir trainieren die Reaktionen auf Gefahren unseres Alltags, ob vorgestellt oder real. In eigens erschaffenen Räumen lassen wir dich deinen schlimmsten Bedrohungen begegnen, dich annährern und neue, ganz speziell auf dich passende Reaktionen ausprobieren. Das Training macht\’s: das Anti-Stress-Coaching ist eine Art Begegnung mit sich selbst, um sich soweit zu verbessern, um andere Wege des Reagierens zu beherrschen. Ebenso kümmern wir uns um den Abbau von Stress, sollte er sich einmal aufgebaut haben. Auch dafür gibt es Techniken, die dich verblüffen werden.

Stress Produzenten

Neben den äusseren Einflüssen wie zum Beispiel Ärgernisse, Schuldzuweisungen und Dringlichkeiten anderer, geschieht der Aufbau von Stress immer in einem selbst. Ein erster Schritt in Richtung Stress-Management ist die Einsicht, dass egal wieviel im Aussen gestresst wird, du komplett selbst für den Aufbau von Stress in einem selbst verantwortlich bist. Das wird man verneinen wollen. Wie soll man denn den Stress in sich selbst produzieren? – Sinnlos tönt das allemal. Hier eine kleine, unvollständige Aufstellung, wie du Stress produzieren kannst:

  • Planung

    Fast unscheinbar erscheint einem der Akt des Vorausplanens, wenn es um Stress geht. Stress kann aber schon früh beginnen: beim Planen versucht man oft, Bedrohungen auszuweichen und sie zu verhindern. Man stellt sich vor, was alles ein Vorhaben beinträchtigen könnte. Dabei schauen wir uns die Bedrohungen sehr genau an und enden meist im Worst-Case-Szenario. Das Planen selbst kann Stress auslösen, da man sich den Bedrohungen zu stellen hat schon bevor sie da sind.

  • Hoher Gerechtigkeitssinn

    Zuweilen fällt man Urteile und macht Verurteilungen, die jeder als richtig anschauen würde. Zu häufige Urteile legen Ordnungen, da alles rund herum schlecht werden lassen. In so einer Welt gibt es wenig Sicherheit und keinen Raum, sich zu entfalten. Ohne Sicherheit kann sich Stress breit machen. Es kann sogar das Gefühl hochkommen, scheinbar der Einzige zu sein, der weiss, dass alles Mist ist. Von aussen betrachtet würde man so jemanden als Pessimisten bezeichnen. In der Tat ist es so, dass man sicher mit all seinen Argumenten recht hat. Der Stress allerdings ist trotzdem da. Also stimmt da etwas nicht. Wir zeigen dir, was das ist.

  • Perfektionsdrang

    Warum will man Dinge perfekt machen? Man will gut da stehen, man will beweisen, dass man etwas sehr gut oder besser kann. Diese Motivation entstammt dem Streben nach Stolz. Wie beim Planen geschieht im Perfektionsdrang das Finden von Dingen, die der Perfektion schaden. Das ist ein Erleben von Bedrohungen. Man will beschützen, was perfekt werden soll. Dabei gerät der Fokus auf alles Übel rund herum. Die Perfektion muss dabei immer besser werden und artet in eine übersteigerte Leistung aus, die ohne Stresshormone gar nicht erfüllbar ist. Der Perfektionsdrang wird zuweilen von einem Grundgefühl aus Traurigkeit begleitet, die den ganzen Stress wiederum rechtfertigen kann.

  • Verantwortung aufladen

    Ein gesundes Mass an Verantwortung kann für Sicherheit und Anerkennung sorgen. Es braucht die Verantwortung. Es gibt ein Phänomen, das zum Selbstläufer wird: unbewusst lernen wir, dass wir für erfüllte Verantwortungen Lob erhalten und uns gut fühlen. Gerne sind wir bereit, mehr davon zu bekommen und laden uns zusätzliche Verantwortungen auf. Das gipfelt darin, dass man für alles immer die Verantwortung übernehmen will, aber längt nicht mehr damit klar kommt. Stress ist nur ein Begleiter, die Verantwortungsübernahmen können bis in einen Burnout führen.

  • Verlustängste

    Die Panik, Dinge oder Beziehungen zu verlieren, verursacht oftmals starken Stress. Dabei ist es irrelevant, ob ein Verlust tatsächlich bevor steht oder man ihn sich nur vorstellt. Wieder ist es eine Bedrohung, die zu Angst und Stress führt.

  • Schlechte Resilienz

    Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, sich von emotionalen Zuständen erholen zu können. Im Beispiel Ärger als einen solchen Zustand fällt es vielen sehr schwer, sich aus dem Ärger zu lösen. Ärger hat mit Ungerechtigkeit zu tun. Man kann sehr gut formulieren, was alles schief läuft, warum etwas nicht gut ist. Das können wir sehr lange tun und uns dabei in stressigen Gedankenspiralen verlieren, weil wir eines dabei wissen: wir haben recht. Es ist die Suche nach Stolz, die uns in eine schlechte Resilienz treiben kann.

  • Negative Weitsichten

    Die Weitsicht ist etwas sehr Positives. Durch negative oder übertriebene Bedrohungs-Gedanken können sich Katastrophen-Denken und Schwarzmalereien formen. Als sozial empfundener Stress wirken solche Weitsichten überzeugender Weise auch auf andere.

Das sind wenige Dinge, die wir mit uns selbst machen können, um Stress zu produzieren. Neben diesen Punkten finden sich im Coaching meistens persönliche und individuelle Auslöser von Stress. Oft sind darunter Bedürfnisse verborgen, die während deines Coachings aufgedeckt werden. Neben der Suche nach Stolz und Anerkennung, finden sich festgefahrene Muster, die teils sogar noch von den Eltern übernommen wurden. Wir widmen uns anderen Lösungsansätzen zur Erfüllung deiner Bedürfnisse. Das Coaching begleitet dich, diese Lösungen selbst zu erleben.

Anti-Stress Techniken zum Stress-Abbau

Neben individuell auffindbaren Wegen gegen den Stress gibt es allgemeine Techniken und Vorgehen, die den Stress-Abbau unterstützen. Hier eine kleine Liste, die teils mit schamanischen Trommeln und therapeutischen Settings dazu führen, dass du deinen Stress besser handhaben kannst und ihn schliesslich gar nicht mehr aufkommen lässt:

  • Glückshormone

    Anregung der eigenen Produktion von Glückshormonen

  • Klarheit

    Ruhe und klare Gedanken mit Planungszielen

  • Achtsamkeit

    Übungen der inneren Achtsamkeit

  • Selbst-Definition

    Das eigene Bild von sich selbst sinnvoll bewerten. Wer bin ich, warum mache ich das?

  • Umsetzung des Stresses

    Im Stress liegen enorme Kräfte. Sind sie nutzbar?

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